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Gesprächsforum mit Willy Winzenried

«Greenpeace» – pädagogisch!

Gibt es das? Vordergründig natürlich nicht. Dennoch scheint mir die Bezeichnung treffend. An sich hat «Greenpeace» mit pädagogischen Fragen nicht viel am Hut – und wir vom FPA haben uns ebenso wenig Umweltanliegen auf die Fahne geschrieben. Und doch gibt es eine Verwandtschaft.
Beide Organisationen möchten Fehlentwicklungen in ihrem Interessengebiet aufgreifen, darauf aufmerksam machen und, was in ihrer Macht liegt, verhindern. «Greenpeace» tut es mit Kampagnen, Aktionen und Werbung. Wir versuchen es mit einem breiten Angebot an Kursen und Seminaren. Fast nur! Denn seit November 2006 gibt es eine Gesprächsgruppe, die sich als Hilfe zur Selbsthilfe für Lehrpersonen jeglicher Art versteht. Ursprünglich dachte ich mir, die Bildung von Ortsgruppen zu fördern. Dazu waren wir aber allzu wenige.
Was anfänglich den Charakter einer internen Klagemauer hatte, beginnt sich sachte zu wandeln, zu konstruktiven Handlungsmöglichkeiten.
Unsere Gespräche sollen mehr und mehr dazu da sein, Strategien zu entwickeln, wie wir vom FPA aus in die pädagogische Landschaft unseres Landes hineinwirken könnten.

Dazu sind unerschrockene Menschen aufgerufen, das ihnen Mögliche beizusteuern. Der stille Mitdenker ist dabei genauso willkommen wie der versierte Medienmann oder die clevere
Organisatorin. Arbeiten fallen genug an.
– Beiträge zu aktuellen Themen verfassen
– Grundsatzfragen zur Lehrerbildung und Schulpolitik diskutieren
– Pädagogische und soziale Wertvorstellungen thematisieren
– Kontakte zu verwandten Institutionen pflegen
– Organisation von Podiumsgesprächen zu brisanten Themen organisieren

Die Aufzählung liesse sich leicht erweitern.
Ich denke, dass wir uns durchaus zu einer pädagogischen «Greenpeace» entwickeln könnten, wenn wir mutig hier und jetzt beginnen.
Wer macht mit?
Nächstes Treffen:
Samstag, 11. Juli, 15 bis 17 Uhr im Restaurant «Schlauch», Obere Zäune 17, 8001 Zürich.
(Kunsthaus, Kirchgasse, Obere Zäune)

Bei Interesse melden Sie sich bei Willy Winzenried
(Tel: 041 310 09 46 oder Fax. 041 310 36 43)