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Freier Pädagogischer Arbeitskreis
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  Unsere Visionen

Was uns vorschwebt: Schule als Kraftort. Aber auch: Schule als Heimat, als Grossfamilie. Wo finden immer mehr Kinder heute noch Heimat, wenn nicht in der Schule? Viele Eltern können ihren Kindern längst nicht mehr bieten, wessen sie dringend befürften: Wärme, Sicherheit, Geborgenheit und Zuwendung. Und wer, wenn nicht die Schule, muss da in die Lücke springen?

Die alte leistungsorientierte Schule hat längst ausgedient. Wagen wir es doch endlich, Schule einmal grundsätzlich «neu zu denken» (Hentig), aber ganz neu!
Da tut sich natürlich eine Fülle von Fragen auf. Der FPA will ein Forum anbieten, das dem Austausch unter Suchenden fördern soll. Im Wesentlichen geht es darum, dass wir einander gegenseitig Mut machen, Mut zum Eigenen, Unkonventionellen.

Eine Schule, die den beständig wechselnden Gegebenheiten besser gerecht werden soll, muss eigentlich immerzu im Entstehen begriffen, also niemals «fertig» sein. Tag für Tag muss sie neu werden, da wo Menschen zusammenkommen, in der Absicht, aneinander zu wachsen. Die Schule von morgen baut auf Beziehung – in allen Bereichen. Da gilt es zuerst eine ganz neue Kultur zu entwickeln: Die Kunst der Begegnung.

Wie schnell verfallen wir der Routine und Bequemlichkeit. Sie beide ersticken alles Erzieherische im Keime. Kinder sind Wesen, die immer und überall nur auf das eine aus sind: Auf das Werden.

«Schüttelt euer Jahrtausendbett frisch, bewegt euch!» Diese Worte Peter Handkes sind uns besonders lieb geworden. Wenn der FPA eines fördern will, dann ist es die Bewegung als Garant dafür, dass wir dem Leben nahe bleiben. Und das mögen Kinder an uns am allermeisten.
Anders gesagt: Unterwegssein ist alles. Und die Kinder dabei mitnehmen, das Beste und Schönste für sie und für uns.