| Wer wir sind
Bewegt durch die Reformbestrebungen der 70er Jahre, die lediglich einen
«äusseren Umbau» der Schule anstrebten, suchte eine vorerst
noch kleine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern im Kanton Zürich nach
neuen Werten und Wegen für ihre Arbeit mit Kindern.
In den Gründungsstatuten des FPA ist zu lesen: «Der FPA
geht von der Voraussetzung aus, dass eine umfassende Menschenbildung (im
Sinne Pestalozzis) für die Gestaltung der Zukunft von Bedeutung ist.
Er strebt deshalb eine Vertiefung und Vermenschlichung des erzieherischen
Wirkens in Schule und Elternhaus an.»
Die Initianten befürchteten damals, dass die Schule mehr und mehr
in den Schlepptau der Wirtschaft geraten könnte. Im Mittelpunkt aller
Bemühungen um Bildung und Erziehung – so ihre Überzeugung
– muss aber das Kind stehen. Eine übermässige und dann
noch verfrüht einsetzende Verintellektualisierung der Schule beeinträchtigt
sein Gedeihen, wie man inzwischen weiss, nachhaltig. Eine Aufwertung des
handwerklich-künstlerischen Bereichs schien überfällig.
Das Engagement des FPA versteht sich als Beitrag zur «Inneren
Schulreform». Was ist damit gemeint? - Die Schule steht und fällt
mit der Persönlichkeit der einzelnen Lehrkraft. Ihr gilt es Orientierungshilfe,
Unterstützung und Anregungen zur eigenständigen Umsetzung im
Erziehungs- und Unterrichtsalltag zu gewähren.
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