Wer Beziehungen stärkt, macht Schule gut

ein Weckruf

Was läuft falsch, wenn so viel Unzufriedenheit bei Lehrer*innen herrscht? So viel Frust bei Schüler*innen und Eltern? Wir brauchen eine neue Beziehungskultur an den Schulen: Lehrer, Eltern und Politiker, die an einem Strang ziehen und aufhören, sich gegenseitig zu blockieren. Steigen wir endlich vom toten Pferd ab und hören auf mit dem Lehrer-Bashing!

Ulrike Kegler bringt uns an diesem Tag die Inhalte ihres neuen Buches "Lob den Lehrer*innen" nach Zürich. Sie weist uns darin eine Fülle von Wegen, um Lehrerinnen und Lehrer zu unterstützen. Auf sie kommt es an, wenn wir Schule erfolgreich machen wollen. Denn wo die Erwachsenen gemeinsam an den Beziehungen arbeiten, nehmen sie die Kinder und Jugendlichen mit. Schule, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, fördert Empathie statt Instant-Fachwissen. Neue Raum- und Zeitstrukturen helfen dabei, ebenso wie Modifikationen des herkömmlichen Fachunterrichts. Theater, Handwerk und Kunst bringen alle Akteure an der Schule näher zusammen. »Vieles ist heute schon Realität«, so Ulrike Kegler, »nur meist in Einzelteilen, an verschiedenen Orten und zufällig. Setzen wir gemeinsam diese Teile jetzt zusammen und bieten sie flächendeckend allen Lehrerinnen und Lehrern, allen Kindern und Jugendlichen an.«

Ohne die Risiken zu verschweigen sieht Ulrike Kegler auch große Chancen in der zunehmenden Zahl von Quereinsteigern und Experten, die als Lehrkräfte in die Schulen strömen und diese nachhaltig verändern werden. So bietet der gegenwärtige Lehrermangel die Chance, die alte Trutzburg Schule in eine zeitgemäße Institution zu verwandeln. Legen wir los!

Ein wertvolles Seminar für alle, die sich für eine Schulveränderung im Sinne der Kinder und der Schulgemeinschaft interessieren. Besonders ansprechen wird der Tag  aber Schulleiterinnen und Schulleiter.

Link zum Buch "Lob den Lehrer*innen"

Kommentare zum Buch:

»Deutschlands wichtigste Rektorin« (taz) entwirft die neue Schule

»Ulrike Kegler hat nicht nur von einer besseren Schule geträumt – sie hat sie gemacht! Wenn ich diese Schule nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, ich hätte sie für unmöglich gehalten.«
Richard David Precht, Philosoph und Publizist

»Ulrike Keglers Buch geht mit vielen ›heiligen Kühen‹ des deutschen Schulwesens unsanft ins Gericht. Sie bleibt dabei keinesfalls beim ›So-bitte-nicht‹ stehen, sondern setzt jeder Fundamentalkritik ein tiefgründiges ›So-kann-es-gehen‹ entgegen.«
Prof. Dr. Hans Anand Pant, Bildungsforscher an der Humboldt-Universität zu Berlin und Geschäftsführer der Deutschen Schulakademie

Datum

02.05.2020

Zeit

10:00–16:30 Uhr

Ort

Gymnasium Unterstrass, Hauptgebäude
Seminarstrasse 29, 8057 Zürich, Zürich

Ab Zürich HB mit Tram Nr. 11 (Richtung Auzelg) oder 14
(Richtung Seebach) bis Schaffhauserplatz.
Ab hier in 3 Minuten über die Seminarstrasse, am Neubau vorbei ins Hauptgebäude.

ReferentIn

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Ulrike Kegler

Ulrike Kegler war Schulleiterin der Montessori-Oberschule in Potsdam, eine staatliche Gemeinschaftsschule für die Klassen 1 bis 10, die 2007 mit dem »Deutschen Schulpreis« ausgezeichnet wurde.
Die Mitbegründerin des Bildungskongresses Archiv der Zukunft ist davon überzeugt, dass die Schule schön sein kann, wenn wir Erwachsenen es nur wollen und klug anstellen.
Ulrike Kegler leitet seit vielen Jahren Fortbildungsveranstaltungen und hält Vorträge in der Region und ganz Deutschland. Der Sekundarstufenkurse der Akademie Biberkor- zusammen  mit Claus Kaul entwickelt - stellt das umfangreichste Fortbildungsangebot dar. Ulrike Kegler war Jurymitglied beim Deutschen Schulpreis und an der Gründung der Deutschen Schulakademie beteiligt. Seit 2015 ist sie dort Programmteammitglied.
Ulrike Kegler ist verheiratet, hat drei erwachsene Söhne und lebt in Berlin.


Sie ist Autorin der Bücher

„In Zukunft lernen wir anders – Wenn die Schule schön wird“
(Beltz Verlag, 2009)
„Wo sie wirklich lernen wollen - sieben Jahre Jugendschule Schlänitzsee“
(Beltz Verlag 2014) und
„Lob den Lehrer*innen – Wer Beziehungen stärkt macht Schule gut“ 
(Beltz Verlag 2018)

Standardpreis

SFr. 210.00

Preis für Mitglieder

SFr. 185.00

Veranstalter

fpa

Freie Plätze

genug

Anmeldeschluss

20.04.2020

Anmeldung

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