Newsletter MenschenBildung 01/2020

FPA wird zu MenschenBildung - Kindern begegnen

«Wir sollten jedem einzelnen Kind, jeden Morgen wenn es zur Schule kommt in der Haltung begegnen:
Schön dass du da bist, genau auf dich haben wir gewartet!»

(Alfred Hinz, ehemaliger Schulleiter der Bodenseeschule St. Martin in Friedrichshafen)

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Mitglieder, Gönner und Interessierte

2020 ist ein Jahr der Veränderungen und ein Neuanfang für den FPA. Der Verein ist kein Arbeitskreis mehr, ich führe den Verein praktisch alleine. Die Mitgliederzahlen und die Kursbesuche sind rückläufig, das Geld reicht nicht um weiterzufahren wie bisher.
Ich nehme es als Impuls für Veränderungen.
Anstelle des Kursheftes tritt der regelmässig erscheinende Newsletter und ein jährlicher Versand zu unserem Kursangebot und der Rechnung für Mitgliederbeiträge und Spenden.
Organisatorisch wird alles kleiner und beweglicher: Ich spare bei Administration und Papier.
Die Verbreitung von Texten und Inhalten zur kindgerechten Pädagogik und die Organisation von Tageskursen bleiben die wichtigsten Arbeitsschwerpunkte.
Eine ganzheitliche Menschenbildung muss sich an den Entwicklungsbedürfnissen, der gegebenen Individualität und den Schicksalen der Kinder orientieren. Das kann nur gelingen wenn wir mit ihnen in Beziehung treten und dies auch bleiben, wenn sie uns herausfordern.

Dazu möchte ich Dich und Viele mehr inspirieren. Das habe ich mir zur Aufgabe gemacht und bleibt das zentrale Anliegen der Vereinsaktivitäten.

Wenn wir den Kindern den nötigen Boden bereiten, können sie sich darin verwurzeln, gesund entwickeln und die Früchte unseres Tuns wiederum ihren Kindern weitergeben – dafür steht das neue Logo.

Dafür steht auch ein neuer Name:
Aus dem Freien Pädagogischen Arbeitskreis wird aufs neue Jahr

Kindern wirklich zu begegnen heisst: Wir wenden uns ihnen zu. Wir sind offline. Wir lernen, den Kochherd einfach nochmal auszuschalten und Schularbeiten oder eigene Verpflichtungen warten zu lassen. Wir sind ganz da, bis das Kind sich von uns wahrgenommen fühlt und seine primäreren Bedürfnisse erfüllt sind – dann kann alles Weitere gelingen. Täglich und in jeder Situation müssten nicht die Kinder verstehen warum es jetzt nicht passt, sondern sollten wir die nötige Zeit für soviel Zuwendung haben, bis sich die Kinder verstanden und gesehen fühlen. Wir geben so den Kindern Grundvertrauen, Orientierung und Sicherheit mit auf den Weg. Was könnte wichtiger sein ?

MenschenBildung setzt sich mit allen Kräften dafür ein, dass wir die Kinder nicht an Bildschirmen verkümmern lassen, sondern die Verantwortung dafür übernehmen sie zu ganzen Menschen  zu bilden - im Sinne der grossen Pädagogen Pestalozzi, Steiner, Montessori und anderen. Ob uns die gelingt steht und fällt damit, dass wir täglich die Herausforderung annehmen, Kindern wirklich zu begegnen.
Dazu braucht es Bewusstseinsbildung, Wissen über kindliche Entwicklung und Inspiration. Das will MenschenBildung Eltern, pädagogisch Tätigen und unserer  Gesellschaft vermitteln.

Aktivitäten von MenschenBildung:

  • Tagesseminare
  • Umfangreiche Informationsplattform, neu unter www.menschenbildung.ch
  • Newsletter: Ca. 6 mal jährlich erscheint ein umfassender Newsletter zu unseren Aktivitäten, zahlreichen Veranstaltungshinweisen und Infos zu kindgerechter Pädagogik. Wer ihn noch nicht abonniert hat kann das tun unter www.menschenbildung.ch oder schreibt uns ein Mail an info(at)menschenbildung.ch
  • Verfassen von Texten und Artikeln
  • Beratungsangebot zu kindgerechten Lebensräumen, Schule und Erziehung

Was wir nicht weitergeben können, mit Kindern aber das Wichtigste überhaupt ist: Viel, viel gemeinsame Zeit. Nicht erst am Wochenende oder dann mal in den Ferien – im Alltag, nach dem Frühstück, zum Spielen, oder für die Gutenachtgeschichte. Einfach jeden Tag, denn das Leben findet jetzt statt, die Kinder wachsen und die Zeit mit ihnen geht vorbei. Die Kinder brauchen uns – und was sollte es in unserem Leben wesentlicheres geben als sie?


Herzliche Grüsse,

 

MenschenBildung unterstützen und ermöglichen

Mitglieder-, Gönnerbeiträge und Spenden 2020

Leistet möglichst alle einen Beitrag, dass es weitergehen kann!


Eure Spenden, Mitglieder- und Gönnerbeiträge ermöglichen nicht einfach die Organisation von Kursen oder ermässigte Kursgebühren. Ihr setzt ein Zeichen für kindgerechte Pädagogik und helft, das Bewusstsein dafür zu fördern. Ihr ermöglicht damit unsere Arbeit, egal ob ihr selber pädagogisch tätig oder sonst mit Kindern unterwegs seid.
Der WWF wird auch nicht nur von Zoologen unterstützt...


Herzlichen Dank allen, die uns bisher bereits als Mitglieder oder Gönner unterstützten. Genauso danke ich schon jetzt allen, die MenschenBildung unterstützenswert finden und neu einen Beitrag leisten. Dank euch allen kann es weitergehen.

Über aufgerundete Mitgliederbeiträge freuen wir uns immer sehr.

Die aktuellen Tarife:
Normal Verdienende: Fr. 75.-
Gönnerinnen, Gönner und Institutionen: Fr. 150.-
Studierende: Fr. 40.-

Alle Spenden und Beiträge gerne per E-Banking mit einem Vermerk des Zahlungszwecks auf das nachfolgende Konto überweisen:

MenschenBildung – Kindern begegnen
Blümlimattweg 23, 3600 Thun
CH31 0900 0000 8766 0517 5

Veranstaltungen

Wer bisher unser Kursheft bekam, wird in den nächsten Tagen das Kursprogramm mit integriertem Mitgliederbrief im Briefkasten finden.
Hier für alle die elektronische Version: Aktuelles Kursprogramm/Mitgliederbrief als pdf


Gottfried Bergmann

Von irdischen Sternen und himmlischen Kräutern

An diesem Tag geht es darum, allfälligen Entsprechungen zwischen Erscheinungen am Sternenhimmel, der Musik und in der Pflanzenwelt nachzuspüren.Dabei soll versucht werden, den wissenschaftlichen Ansatz mit dem künstlerischen zu verbinden und damit auch für den Unterricht fruchtbar zu machen.

Samstag 29. Februar, in Zürich

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Rainer Patzlaff
Digitalisierung - eine weltweite Herausforderung für die Menschheit


Das digitale Zeitalter hat begonnen!
So tönt es aus allen Medien und offiziellen Verlautbarungen. Was steckt dahinter? Handelt es sich bloß um einen Werbefeldzug für smarte Technik, die unsere Gesellschaft und die Pädagogik bis in die Kindergärten hinein beglücken soll? Oder bricht tatsächlich ein neues Zeitalter an?
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Ulrike Kegler
Wer Beziehungen stärkt macht Schule gut - ein Weckruf

Was läuft falsch, wenn so viel Unzufriedenheit bei herrscht? So viel Frust bei Schüler*innen und Eltern? Wir brauchen eine neue Beziehungskultur an den Schulen: Lehrer, Eltern und Politiker, die an einem Strang ziehen und aufhören, sich gegenseitig zu blockieren. Steigen wir endlich vom toten Pferd ab und hören auf mit dem Lehrer-Bashing! Ulrike Kegler weist eine Fülle von Wegen, um Lehrerinnen und Lehrer zu unterstützen. Auf sie kommt es an, wenn wir Schule erfolgreich machen wollen. Denn wo die Erwachsenen gemeinsam an den Beziehungen arbeiten, nehmen sie die Kinder und Jugendlichen mit. Ein wertvolles Seminar für alle, die sich für eine Schulveränderung im Sinne der Kinder und der Schulgemeinschaft interessieren. Besonders ansprechen wird der Tag  aber Schulleiterinnen und Schulleiter.
Samstag 2. Mai, in Zürich
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Gerda Salis Gross
Spiel als Sprache des Kindes
Die verbale Sprache ist für das Kind noch eine begrenzte Möglichkeit, um sich auszudrücken. Im freien primären Spiel findet es eine Raum, in dem es alles, was es innerlich bewegt, ausdrücken kann. Jede Spielhandlung, jede Spielgeste ist immer ein Dialog mit der Welt. Verstehe ich diese Sprache, die auch mir als Kind vertraut und zugänglich war, selber noch?  Was zeigt und sagt mir das Kind? Spielerisch tauchen wir selber wieder in Spielerlebnisse ein. Anhand von Spielgeschichten versuchen wir, die Tiefe des kindlichen Spiels besser zu verstehen.
Samstag 9. Mai, in Zürich
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Jeannette Berger, Barbara Ostermeier
Begleitungskunst in Eltern-Kind-Gruppen - eine Einführung

An diesem Tag lernen wir ein Zukunftsmodell der Arbeit mit Eltern-Kind-Gruppen kennen, das von hoher Achtsamkeit geprägt ist. So entstehen Orte der Ruhe, des Respekts, der Einfühlung und der Entfaltung für Babys und ihre Eltern.
Samstag 16. Mai, in Grabs (SG)
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Dominik Rentsch
Move, clap & smile 6

Ziel des Kurses ist es, einen originellen Fundus an Rhythmusspielen und Bewegungs- elementen anzulegen, die zur Auflockerung oder zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Konzentration im Unterricht mit Kindern & Jugendlichen angewandt und weiterentwickelt werden können. Nebenbei wird auch das eigene kreative Potential angesprochen und es gilt: „Der Weg ist das Ziel !“
Mit Humor gewürzt und durch Improvisation verfeinert!
Wer bei Dominik Rentsch schon einmal dabei war bekommt hier, wie vielfach gewünscht, Gelegenheit sein Repertoire zu erweitern. Für Neueinsteiger ist der Kurs aber genauso geeignet !
Samstag 19. September, in Zürich
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Karel Dolista
Prag zwischen gestern und morgen

Die beliebte Studienreise ist seit Jahren immer wieder in unserem Programm. Karel Dolista arbeitete früher im Stadtarchiv und ist ein gefragter Reiseleiter und Übersetzer in Prag. Er spricht sehr gut Deutsch und vermag uns diese spannende Stadt auf sehr lebendige Weise näher zu bringen.
Studienreise, 5.-11.Oktober, in Prag
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Anmeldungen für alle Kurse sind jederzeit auch per Mail oder Telefon möglich:
info(at)menschenbildung.ch  Tel: 033 534 31 34


Veranstaltungen anderer Anbieter

Handgestentagung - 28. Februar bis 1. März 2020 in Göttingen
Anmeldeschluss: 22. Februar 2020
S
eit nunmehr 16 Jahren findet zu Beginn der Fastenzeit unsere große Handgesten­tagung statt. Es ist eine Tagung, an der es schwer­punkt­mäßig um die Spiele von Wilma Ellersiek geht. Dafür, dass die Spiele eine winzige Nische im Welt­geschehen einnehmen, stellen wir immer wieder freudig fest, wie viele Menschen der Ein­ladung zu diesem Ereignis Folge leisten.
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1. Bildungskongress in Thun
Am ersten Bildungskongress in Thun vernetzen wir Schul-und Wirtschaftsfachleute sowie weitere bildungsinteressierte Menschen. Wir sorgen für Inspiration und Diskussion, indem wir fragen, wie eine Leistungskultur aussehen könnte, die sich nach den tatsächlichen Potentialen der Menschen richtet.

Samstag 21. März, in der Hotelfachschule Thun
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Lesenswert

In der Zoologie unterscheidet man zwischen Nesthockern und Nestflüchtern. Manche Tiere kommen bereits ziemlich "fertig entwickelt" zur Welt. Zum Beispiel kleine Entchen: kaum geschlüpft, watscheln sie ihrer Mama hinterher ins Wasser, schwimmen los und ahmen auch gleich die Nahrungssuche nach. Auch viele Säugetiere sind bereits kurz nach der Geburt auf den Beinen. Menschenkinder sind anders. Sie kommen unfertig, verletzlich und schutzbedürftig zur Welt. Unsere Zuwendung ist nicht nur überlebenswichtig um die Kinder physisch zu versorgen. Wie prägend und wichtig alles was wir tun und nicht tun in den ersten 3 Jahren ist, darum geht es im nachfolgenden Artikel. Ein kurzes Zitat aus diesem Referat von Richard Bowlby führt uns das Dilemma vor Augen, in dem Eltern heute stehen:

«...Um sich zu emotional ausgeglichenen und sozial kompetenten Erwachsenen zu entwickeln, brauchen Kinder eine beträchtliche Menge an Zeit sowie die feinfühlige Aufmerksamkeit ihrer Bezugspersonen. Aber Eltern müssen heutzutage eine Wahl treffen, ob sie entweder selbst ihren Kleinkindern diese emotionale Erfahrung zukommen lassen, oder ob sie für ein adäquates Familieneinkommen eher der Erwerbsarbeit ihre Zeit und Aufmerksamkeit widmen...»
Der Bindungsexperte Bowlby bezieht auch sehr klar Stellung, wie eine kleinkindgerechte Fremdbetreuung aussehen sollte.

Die Bindungsbedürfnisse von kleinen Kindern (Vortrag von Richard Bowlby, am 5.10.2007 in Frankfurt)

Fakt ist, dass sich in den ersten 30 Lebensmonaten die rechte Hirnhälfte schneller entwickelt als die linke Seite. Dabei ist die rechte Hirnhälfte zuständig für intuitives Denken und Empathie. Sie lässt uns verstehen, wie andere Menschen fühlen und wie Beziehungen entstehen. Was in einem Säugling bzw. Kleinkind vorgeht, wenn diese Entwicklung vorzeitig unachtsam gestört wird, beschreibt Sir Richard Bowlby in seinem Vortrag.
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Ebenfalls im sehr empfehlenswerten Newsletter der Stiftung "Zuwendung für Kinder" gefunden, habe ich den nachfolgenden, sehr engagierten Text:

Erziehung ohne Beschämung – ein Plädoyer
Die Diplompädagogin und Psychotherapeutin Gabriele Pohl, Mutter von fünf Kinder und Großmutter von 15 Enkeln, ist zornig. Nach 60 Jahren Bindungstheorie und unzähligen Veröffentlichungen zu den negativen Folgen einer Erziehung als Einpassung in vorgegebene gesellschaftliche Schemata beobachtet sie einen pädagogischen Mainstream, der genau diesen Ansprüchen folgt, der Kinder von Anfang an er-zieht, statt ihr je ganz eigenes Wachsen liebevoll zu begleiten. Hier ihr leidenschaftliches Plädoyer.
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Was ist eine gute Kita? (Veronica Bonilla Gurzeler, Wir Eltern 11/2018)

Toll: 33000 Kitaplätze wurden in den vergangenen 15 Jahren in der Schweiz geschaffen.
Bloss: Die Qualität der Kinderbetreuung ging im Gründungsrausch zum Teil vergessen.

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In den Wiegestuben des Vereins "Spielraum - Lebensraum" in Grabs werden Kinder nicht bespielt und auch nicht zur Fremdbetreuung gebracht. Sie sind ein Ort für die Eltern mit ihren Kleinkindern - ein Ort an dem junge Eltern unter kompetenter Begleitung unglaublich viel über kleine Kinder, ihre Entwicklung und das freie Spiel erfahren und lernen können. Die Wiegestuben sind ein Angebot, das es überall geben sollte.
Mehr dazu im nachfolgenden Interview mit Maria Luisa Nüesch:

Die Wiegestube - ein Ort der Geborgenheit für Eltern und Kinder
swissmom: In Grabs bietet der Verein "Spielraum-Lebensraum" sogenannte Wiegestuben für Eltern und kleine Kinder an. Was ist eine Wiegestube?  
Maria Luisa Nüesch: Eine Wiegestube ist eine Eltern-Kind-Gruppe, die eigentlich für die Mütter da ist, denn die ganz kleinen Kinder brauchen noch keine Gruppe. Sie geniessen sie aber trotzdem, wenn sie sich darin sicher und geborgen fühlen. Es kommen auch Väter, mehrheitlich aber Mütter. Sie treffen auf einen  Raum von Wärme, von Aufgenommensein. Es ist auch eine Elternschule und zwar eine, die nicht über den Kopf geht, sondern über die Anschauung. Weil dies explizit "Räume der Ruhe" sind, wo man sich zurücknimmt und beobachtet, erleben viele Eltern hier zum ersten Mal, dass ihre Kinder ganz alleine spielen.
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Buchtipp

»Wer den autoritären Populismus verstehen will, muss dorthin schauen, wo aus kleinen Menschen große Menschen werden – auf die Kindheit. Überall in der westlichen Welt macht sich der Rechtspopulismus breit. Die Gaulands, Le Pens und Wilders‘ blasen zum Angriff auf den Kern der Demokratie. Wie konnte diese neue, fanatische Kälte nur entstehen?
Ich halte jede Antwort darauf für unvollständig, wenn sie nicht die in der Kindheit erfahrenen Wertemuster berücksichtigt. In der Kindheit bildet sich der seelische Maßstab, der entscheidet, mit welcher Gesinnung wir einmal durch das Leben gehen werden. In der Kindheit erfahren wir, ob es im menschlichen Miteinander um Macht und Überlegenheit geht – oder aber um Vertrauen und Zusammenarbeit. In der Kindheit bilden wir das soziale Vermögen aus, mit dem wir der Welt und ihren Krisen begegnen.
Dieses Kindheitsvermächtnis beschreibe ich in diesem Buch.»   (Herbert Renz-Polster)
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Einblick in das Bildungssystem von Neuseeland erhalten wir im kommenden Artikel. Es könnte also tatsächlich auch anders gehen - Zur Nachahmung empfohlen!

Gebt den Kindern einen Grund zum Lernen (Friederike Hasel, Zeit online, 26.12.2019)
In Neuseeland hat unsere Autorin ein Bildungssystem kennengelernt, das sie extrem fasziniert. Hier schreibt sie, was sie dort gelernt hat.
Über Bildung wird viel diskutiert und noch mehr gestritten. Jahrgangsübergreifendes Lernen oder nicht? Zwölf oder dreizehn Schuljahre? Und immer wieder der Ruf nach mehr Geld, kleineren Klassen und Tablets für alle. Aber kommt es auf diese Dinge an, wenn wir Schulen verbessern wollen?
Ein halbes Jahr lang lebten wir mit unseren drei Kindern in Neuseeland. In der Zeit habe ich festgestellt, dass ganz andere Dinge wichtig sind, wenn Bildung gelingen soll. In internationalen Rankings schneidet dieses Land stets sehr gut ab. Nach meinem ersten Kontakt mit der Schule unserer Kinder habe ich begonnen, zu recherchieren, um zu verstehen, was sie so richtig machen. Hier ist das, was ich gelernt habe.
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Kinder sollen wieder mehr spielen: Schluss mit Förderkursen

Kinder lernen spielend. Aber wir lassen sie nicht. Schon gar nicht, wenn das Wetter draussen garstig ist. Eine Erklärung, wieso es nötig ist, Kinder wieder häufiger frei spielen zu lassen.
Die Kieselsteine liegen hart und glatt in der Hand. Jeder anders geformt. Im Schulhaus Weiach hat ein Drittklässler in einem Wurfspiel so viele Steine abgeräumt, dass sie ihm jetzt durch die Finger purzeln und die Hosensäcke wölben. «Zu Hause», sagt der Vater, «spielt er nur Fussball oder hängt am Computer.» Er zuckt mit den Schultern, selber sei er kein Fussballfan und habe als Kind draussen Versteckis gespielt oder Fangis.
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Gute Pause ohne Handy (Internetportal der deutschen Gesundheitsförderung)
Viele Jugendliche sind «always on». Wird das Smartphone während Schule oder Arbeitszeit noch (notgedrungen) in der Tasche gelassen, ist die Nutzung in den Pausen und in der Freizeit dafür umso intensiver. Das hat jedoch klaren negativen Einfluss auf die Erholungsfähigkeit und Gesundheit und damit auf die Leistungsfähigkeit der Jugendlichen. Auf der Website «Lernen und Gesundheit das Schulportal der DGUV» finden sich zahlreiche Hintergrundinformationen, Lehrmaterialien, Apps und eine Mediensammlung zu diesem Thema.   
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