Newsletter fpa 03/2019

Leistung oder Menschlichkeit?

Mit unseren Werten die Gesellschaft von morgen bilden


(Aufführung der Zauberflöte am 19. Mai, Rudolf Steinerschule Berner Oberland. Für eine Kostprobe aufs Bild klicken. Foto: www.bilder-spektrum.ch )

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Anfang April verfasste ich unter dem Titel „DIGITALISIERUNG - Welchen Empfang bieten wir unseren Kindern?“ einen sehr umfangreichen Newsletter. Er ist eine Sammlung von Informationen, der möglichst viele Leute inspirieren und mit Argumenten versorgen will, um zu diesem Thema aktiv zu werden – ein Nachschlagewerk. Ich habe viele gute Feedbacks erhalten. Wer den Newsletter noch nicht gesehen hat, findet ihn direkt unter diesem Link .

Ebenfalls in diesem Newsletter zu finden war mein Artikel „Stell dir vor ein Kind kommt zur Welt und es ist niemand zuhause - Welchen Empfang bieten wir unseren Kindern?“.
Der Text befasst sich mit einer Zeiterscheinung, die mir sehr Mühe macht: die Erwachsenen verabschieden sich aus der Beziehung mit (ihren) Kindern, die Zuwendung kriegt mehrheitlich das Smartphone.
Oft fallen mir schmerzlich Szenen auf wie diese: Eine telefonierende Mutter nähert sich auf dem Trottoir, voran rennt ihr 3-jähriger Sohn. Das Kind stolpert und stürzt, schreit wie am Spiess. Ohne ihr Telefongespräch zu unterbrechen umfasst die Mutter das Kind mit dem freien Arm grob von hinten und stellt es wieder auf die Füsse. Sie hat sich ihm nicht zugewandt, seinen Schmerz nicht geteilt und geschaut ob es eine Schramme gab. Sie konnte das Kind auch nicht auf den Arm nehmen, denn das Smartphone vom Ohr zu nehmen geht nicht.

Wie fühlt es sich an, mit unerreichbaren Eltern unterwegs zu sein? Sie schieben den Wagen, sie sitzen neben dir, sie stopfen dir was ins Maul wenn du schreist, aber sie sind nicht anwesend – so lernen Kinder, ohne unser Mitgefühl zu (über-)leben.
Ist denn wirklich unsere Absicht, eine Leistungsgesellschaft von Egoisten zu sein, in der Anerkennung und der eigene Gewinn das Wichtigste sind ?

Ein Beispiel zu dieser Frage: 1973 verbrennt der Formel-1 Pilot Roger Williams am GP von Zanvoort in seinem Wagen. Der kürzlich verstorbene Niki Lauda fuhr einfach am brennenden Wagen des Kollegen vorbei. Auf die Frage weshalb er nicht angehalten habe meinte er trocken: „Ich werde fürs Fahren bezahlt, nicht fürs Parkieren !“
3 Jahre später folgt der berühmte Unfall von Niki Lauda, im Nürburgring sitzt er selber in der Feuerhölle. 4 Kollegen retten ihm das Leben, allen voran Arturio Merzario, der ihn aus dem brennenden Wagen zieht.
Niki Lauda war der bessere, erfolgreichere Rennfahrer als seine 4 Retter, an deren Namen sich wohl kaum noch jemand erinnert. Rücksichtslosigkeit zahlt sich aus.
Die Frage ist einfach: Wollen wir mehr Leistung oder mehr Menschlichkeit?

Falls wir uns für die Menschlichkeit entscheiden, müssen wir sie mit unseren Kindern zu leben versuchen - Tag für Tag eine grosse Herausforderung. Unsere Aufgabe ist es dann nicht mehr, die Kinder einfach zu hüten oder mit dem Nötigen zu versorgen. Dass wir sie füttern, kleiden, begleiten oder mit Schulstoff versorgen ist das Eine – viel wichtiger aber ist die Beziehung, das Teilen von Zeit und Erfahrungen, die Inspiration, die Pflege der Gemeinschaft. Dies alles müssen wir einbringen. Wir gehen voraus, wenden uns zu, sind aufmerksam, vermitteln die Fülle der Welt und haben den Blick fürs Ganze.

Was möglich ist, wenn die Erwachsenen sich einbringen und die Kinder zu begeistern vermögen, wie eine aktive Schulgemeinschaft über sich hinauswachsen kann,  auch das durfte ich kürzlich selber erleben. Im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten „Waldorf 100“ führte die Rudolf Steinerschule Berner Oberland die Zauberflöte auf – gesungen und gespielt von der 1.-9. Klasse, Eltern, LehrerInnen und weiteren engagierten Erwachsenen, inspiriert und geleitet von Peter Appenzeller. Keine Solisten glänzten mit ihrem Können, alle Arien wurden von mehreren SchülerInnen und/oder dem Chor einstudiert und engagiert vorgetragen.
Statt die Höchstleistungen Einzelner bewundern zu können, hat uns ein überwältigendes Gemeinschaftswerk tief berührt und bleibende Spuren hinterlassen. (mehr Infos/Bilder/Berichte zum Projekt unter www.steinerschulebo.ch ).
Wie viel anders, wie viel ergreifender ist es, wenn jeder, von den Kleinsten bis zu den Grössten, sein Bestes in der Gemeinschaft gibt, als wenn einzelne Stars sich über die Menschenmasse erheben !
Dieses Beispiel zeigt auch, dass Leistung und Menschlichkeit sich nicht gegenseitig ausschliessen. Was wir brauchen sind gemeinsame Leistungen. Von allen, für alle, in einer Gesellschaft in der jeder respektiert und willkommen ist wie er ist.

Welchen Empfang bieten wir unseren Kindern ? Als Eltern, in der Schule? Wer fragt die Kinder was sie brauchen ?
Ich habe Henning Köhler gebeten, das Verständnis für die Perspektive der Kinder zum Thema seines Kurstages zu machen. Er setzt sich seit Jahrzehnten dafür ein, dass Kinder nicht stigmatisiert, sondern in ihrer Not wahrgenommen werden und die nötige Hilfe und Begleitung bekommen. Ich kenne niemanden sonst, der das so entschieden vehement, fachlich fundiert und berührend tut. So wird er am 23. November unter dem Titel „Und wer fragt die Kinder, was sie brauchen? Plädoyer für eine Pädagogik des Verstehens und der Hilfsbereitschaft“ aus der Praxis seines heilpädagogischen Teams berichten.
Henning Köhler müssen alle gehört haben, die unter Pädagogik nicht nur Förderung und Verhaltenstraining verstehen.

Nun wünsche ich euch eine spannende Lektüre und einen schönen Sommer!

Herzlich,

Veranstaltungen

Das neue Kurheft ist da! Download als pdf

Christian Breme
Achtsamkeit, Wachsamkeit - Seminar zur Prävention sexueller Gewalt

Achtsam im Umgang – in Elternhaus  Kindergarten und Schule.
„Unsere Kinder sind nicht unsere Kinder…“ - und dennoch gibt es Situationen, in denen Kinder nicht den Raum bekommen oder bewahren können, den sie für ihre Entwicklung brauchen, Situationen, in denen sie sich den Bedürfnissen von Erwachsenen fügen müssen. Wir sprechen, zumal wenn der Egoismus von Erwachsenen im Spiel ist, von feineren oder gröberen Eingriffen in die Integrität des Kindes.
Es gibt die kleinen, fast alltäglichen Nötigungen, wenn wir es eilig haben und unsere Kinder aus ihrem vertieften Spiel, aus ihrer Welt herausreissen.
Und es gibt die grossen Übergriffe, die Gewalt und den Missbrauch, die für die ganze Biographie so tiefgreifende Folgen haben.

Wie können wir die Kindheitskräfte stärken und präventiv schützen vor seelischen Übergriffen, körperlicher Gewalt und den Folgen des Missbrauchs ?

Dieser Tag ist dem Austausch und der Vertiefung dieser Frage gewidmet und bietet zahlreiche praktische Anregungen für Kindergarten, Schule und Elternhaus.

Samstag 24. August, in Zürich
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Urs Moser
William Turner - Das Meer und die Alpen

Besuch der Ausstellung in Luzern, mit einem vorbereitenden Abend in Zürich
Was sah oder vielmehr erlebte der englische Maler William Turner (1775 – 1851) eigentlich, dass er bereits im frühen 19.Jahrhundert die RIGI und den VIERWALDSTAETTERSEE in freier Malweise wie ein moderner Maler des 20.Jahrhunderts skizzierte oder aquarellierte?
Natürlich hat er, dem Geschmack seiner Zeit entsprechend die Bilder später im Atelier gegenständlicher ausgeführt, aber man spürt auch in diesen Konkretionen immer noch seinen Ausgangspunkt der Licht- und Schattendramatik.

Turner bereiste die Schweiz auf der Suche nach spektakulären Motiven sechs Mal. Dabei besuchte er auch immer wieder LUZERN, um vor Ort das einmalige Zusammenspiel von Licht und Wetter, See und Bergen zu studieren.
11. & 18. September, in Zürich/Luzern
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Karel Dolista
Prag zwsichen gestern und morgen

Die beliebte Studienreise ist seit Jahren immer wieder in unserem Programm. Karel Dolista arbeitete früher im Stadtarchiv und ist ein gefragter Reiseleiter und Übersetzer in Prag. Er spricht sehr gut Deutsch und vermag uns diese spannende Stadt auf sehr lebendige Weise näher zu bringen.
Studienreise, 7.-13.Oktober, in Prag
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Klaus Käppeli
Die Kaiserschnittgeburt

Wie erleben Kinder die Geburt und wie gestalten sie daraus ihr Leben in Familie und Schule?
Kaiserschnittgeburten finden heute immer häufiger statt.
Im Mittelpunkt des Seminars stehen das Kind und seine Erfahrungen und
wie es damit umgeht.
Samstag 26. Oktober, in Zürich

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Dominik Rentsch
Move. clap & smile 5

Ziel des Kurses ist es, einen originellen Fundus an Rhythmusspielen und Bewegungs- elementen anzulegen, die zur Auflockerung oder zur Stärkung des Selbstbewusstseins und der Konzentration im Unterricht mit Kindern & Jugendlichen angewandt und weiterentwickelt werden können. Nebenbei wird auch das eigene kreative Potential angesprochen und es gilt: „Der Weg ist das Ziel !“
Mit Humor gewürzt und durch Improvisation verfeinert.
Wer bei Dominik Rentsch schon einmal dabei war bekommt hier, wie vielfach gewünscht, Gelegenheit sein Repertoire zu erweitern. Für Neueinsteiger ist der Kurs aber genauso geeignet !

Samstag 2. November
, in Zürich
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Johannes Stüttgen
Das Verhältnis von Mensch und Natur - Die Freiheitsnatur des Menschen als Schlüssel der Zukunft

Die immer mehr über den Bewusstseinshorizont hereinbrechende Klimaproblematik löst Ängste aus, die sich zuspitzen. Diese Zuspitzung auf den Widerspruch zwischen Notwendigkeit und Unmöglichkeit (nämlich einer Umkehr) konfrontiert uns alle mit uns selbst. Offenbar ist dieser kritische Punkt (Nullpunkt oder sogar: Todespunkt) die Bedingung des Anfangs eines ganz neuen Begriffs und einer neuen Qualität des Willens.
Samstag 9. November, Zürich
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Henning Köhler
Und wer fragt die Kinder, was sie brauchen ? Plädaoyer für eine Pädagogik des Verstehens und der Hilfsbereitschaft

Von verängstigten, entmutigten, traurigen, überforderten, zappeligen, erschöpften Kindern
Impressionen aus der Praxis eines heilpädagogischen Teams, das sich vor allem um Kinder kümmert, die als „verhaltensauffällig“ gelten und oft den schulischen Anforderungen nicht genügen.
Ermutigung für Eltern und Lehrer, pädagogisch zu handeln, wenn Kinder in Not sind. Pädagogisch heißt immer: verständnisvoll, unterstützend, beschützend, ermutigend.
Wie oft geschieht das Gegenteil! Ein Kind zeigt Schwäche, und die Umstehenden tun alles, um es noch mehr zu schwächen. Ein Kind zeigt Angst, und die Umstehenden tun alles, um es noch mehr zu ängstigen.

Samstag 23. November, in Zürich

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Anmeldungen für alle Kurse, die unter www.arbeitskreis.ch noch nicht aufgeschaltet sind, sind jederzeit per Mail oder Telefon möglich: info(at)arbeitskreis.ch  Tel: 033 534 31 34

 

Veranstaltungen anderer Anbieter

ERZIEHUNG UND SELBSTERZIEHUNG
Zu diesem Thema lädt die 65. Sommertagung 2019 hundert Jahre nach der Geburt der Waldorfpädagogik zu Vorträgen, seminaristischen und künstlerischen Kursen und einer musikalischen Erzählreise ein.
12.-15. Juli, in Zürich

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Bodensee-Sommertagung
Entscheiden oder Erwägen? - Gegen das Polarisieren angehen
mit
Marcus Schneider (Vorträge)
Andreas Kuyken (Eurythmie)
Michael Scheid (Sprachgestaltung)
Samstag 17./Sonntag 18. August in Rorschach
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5. St. Galler Fachforum für Waldkinderpädagogik

Lebenskompetent – wie Kinder wachsen und gedeihen
Samstag, 31. August 2019
mit
Prof. Dr. Armin Lude, Prof. Dr. Bettina Grubenmann, Dipl. Päd. Mandy Falkenreck und weiteren Fachpersonen aus Pädagogik und Naturbildung

Wie werden Kinder lebenskompetent? Und welches Potential bietet der Wald bei der Entwicklung von Lebenskompetenzen? Das diesjährige St. Galler Fachforum für Waldkinderpädagogik vermittelt Wissen und Verständnis zu diesen Fragen und ermöglicht verschiedene Perspektiven auf das Bildungsthema.
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Atka – ein Ort des Lernens und Sich-Begegnens
Studiengänge:

- amwort
- Malkunst Dornach
- Orpheus Musiktherapie
- Plastisch-Bildnerisch
- Rhythmische Massage
Studienbeginne . . . August bis Oktober 2019
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Freie Pädagogische Vereinigung FPV
Trubschachenwoche 2019
74. Studien- und Übungswoche zum pädagogischen Impuls Rudolf Steiners, 6.-11. Oktober
Kinder und Jugendliche wollen spüren, wo und wie wir als PädagogInnen und Eltern stehen. Sie suchen uns in der Begegnung als authentisches Gegenüber, sie wollen mit und an uns wachsen. Im Vertrauen entsteht der Raum, in welchem sie sich selber entfalten können.
mehr Infos/Anmeldung

Achtsames Zusammensein mit Malen und Bewegen
Ein Kurs für Erwachsene und Kinder
Freitag, 15. November, 17.30 Uhr bis Sonntag, 17. November 2019, 15 Uhr
im Mattli Antoniushaus, Morschach
Leitung:
Anna Fäh Meier, Feldenkraislehrerin, www.feldenkrais-schaffhausen.ch
Katarina Waser-Ouwerkerk, Künstlerin
Informationen und Anmeldung: www.antoniushaus.ch

Einladung zum 21-tägigen Grundlehrgang, dem ersten Modul der
Ausbildung zur Pikler®Pädagogin.
Pikler®Grundkurs
Nächster Beginn: 28. November 2019
Anmeldung und ausführliche Infos unter:
www.emmi-pikler.ch  / christineackermann(at)bluewin.ch
Christine Ackermann Zehnder, Pikler-Dozentin, Pikler-Pädagogin und ddif-Familien-Beraterin nach Jesper Juul
Telefon 055 – 442 37 78
 

Textil und Kunst
Fachausbildung Handarbeit

Das Arbeiten mit den Händen ist für die Entwicklung eines Kindes wesentlich. Die Kinder können direkt ihre eigenen Fähigkeiten erfahren, die Feinmotorik der Hände schulen, das Erlebnis von Ästhetik geniessen und den Schönheitssinn erleben und dadurch die Grundlagen für das geistige Denken und Arbeiten vorbereiten und begleiten.
In einer zweijährigen, berufsbegleitenden Fachausbildung werden fachliche und pädagogische Grundlagen erarbeitet für die Lehrtätigkeit im Fach Handarbeit der 1.-8. Klasse an Rudolf-Steiner-Schulen.
Die nächsten Ausbildungsgänge fangen an …
… am Dienstag 7. Januar 2020, jeweils am Dienstagvormittag von 8.00h bis 11.45h
… am Dienstag 13. Oktober 2020, jeweils am Dienstagnachmittag von 14.00h – 17.45h
mehr Infos/Anmeldung

 

 

Lesenswert

Lokal handeln, global wirken:
Waldorfschulen verändern die Welt
1919 wurde die erste Waldorfschule in Stuttgart gegründet – 2019 wird „die Waldorfschule“ 100 Jahre jung! Heute gibt es über 1.100 Waldorf- (oder Waldorf-inspirierte) Schulen und knapp 2.000 Waldorfkindergärten in rund 80 Ländern. Und es werden immer mehr. Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass, die Waldorfschule zeitgemäß weiterzuentwickeln und ihre globale Dimension stärker ins Bewusstsein zu rücken. Mit vielen Projekten auf allen Kontinenten. Seid gespannt und seid dabei: 100 Jahre sind erst der Anfang.
Zahlreiche Infos zur Waldorfpädagogik, Projekte, Filme etc. sind hier zu finden: www.waldorf-100.org

 


Hyperaktive Kinder
(Interview mit Henning Köhler, Onlineportal „Spiel und Zukunft“)
„Die Welt, die wir uns inzwischen zugerichtet haben, ist keine Welt mehr für Kinder. So genannte schwierige Kinder weisen keine Verhaltensstörungen auf, sondern sind Leidtragende von Verhältnisstörungen. Zuschreibungen wie ADS oder Legasthenie (nur wenige wissen um die wissenschaftstheoretischen Glaubwürdigkeitsmängel dieser Konstrukte) sind alarmierende Zeichen eines Entfremdungsprozesses zwischen Kindheitswelt und Erwachsenenwelt, der zunehmend feindselige Züge annimmt. Wir brauchen deshalb dringend einen Kurswechsel. Es ist nämlich kein Unglück ein hyperaktives Kind zu haben. Es ist ein Unglück, dass es als Unglück gilt, ein hyperaktives Kind zu haben“, sagt der Heilpädagoge und Kindertherapeut Henning Köhler.
weiterlesen?

 

Herzlich willkommen auf www.im-dienste-der-kleinsten.ch
Im Mai 2018 wurde der Verein F-NETZNordwestschweiz aufgelöst und die Webseite ausser Betrieb gesetzt. Damit das, was dort aufgeschaltet war, weiterhin zugänglich bleibt, habe ich die Texte, die dort zu finden waren auf meine neue Webseite übertragen.
In diesem Sinne stellt sie ein Archiv dar: eine Informations- und Dokumentationsplattform zur "Geschichte" des Blicks auf die Frühe Kindheit im Kanton Basel-Landschaft und was sich darüber hinaus entwickelt hat.
In einem zweiten Schritt möchte ich auf der Webseite auch Grundsätzliches zur frühen Entwicklung und deren Begleitung während der Prä- und Perinatalzeit und der ersten Jahre aufgreifen, und damit zu einer Erweiterung der aktuellen (politischen) Optik auf die Frühe Kindheit beitragen.Lesen Sie weiter...
Ich freue mich auf Ihren Besuch auf meiner Webseite und auf Ihre Rückmeldungen dazu:
www.im-dienste-der-kleinsten.ch
Mit herzlichen Grüssen
Kathrin Keller-Schuhmacher

Darum hassen viele Kinder Tagesschulen (Bluewin, Marianne Siegenthaler, 28.6.2018)
Daheim «Zmittag» essen? Damit soll bald Schluss sein für viele Schülerinnen und Schüler, wenn mancherorts in der Schweiz Tagesschulen eingeführt werden. «Bluewin»-Redaktorin Marianne Siegenthaler fragt sich, was die betroffenen Kinder davon halten.
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für uns - Das Magazin für mehr Lebensfreude

Die Stiftung „Zu-Wendung für Kinder“ publiziert dieses sehr empfehlenswertes Heft.
Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel „verspielt“ und bietet u.a. Beiträge zu folgenden Themen:

  • Frühe Kindheit: Wenn die Angst um sich greift
  • Käthe Lachmann: Panikattacken und Angstzustände
  • Trends: frühe Digitalisierung und die Entwicklung unserer Kinder
  • Familienzeit: Natur als Entwicklungsraum
  • Kindesentwicklung: Spielen verstehen
  • Lebensformen: Meine Kindheit – Deine Kindheit
  • Rebecca Immanuel übers Leben, Ehrlichkeit und Herzenswärme
  • Familien im Burnout: Auswirkungen auf’s Kind
  • Christian-Peter Dogs: Elternliebe

Mehr Infos/Heft bestellen


Petition unterschreiben:
Wahlfreiheit für gesundes Licht!
Die EU will in Kürze die Anforderungen an die Energieeffizienz von Leuchtmitteln weiter verschärfen – übrig bleibt dann nur noch die LED. LEDs weisen jedoch erhebliche gesundheitliche Risiken auf und sind nachweislich schädlich für das Auge. Kinder sind dabei besonders betroffen.
Das darf nicht sein! Wir fordern für alle europäischen Bürger die Freiheit, auch in Zukunft gesunde Leuchtmittel kaufen zu können.
weiterlesen/unterschreiben?

 

Entschuldigungen
Frank McCourt unterrichtete 30 Jahre an New Yorker High Schools. Oft bekam er Entschuldigungen von seinen Schülern, von denen er wusste, dass sie nicht von den Eltern, sondern von den Schülern selbst geschrieben wurden. Ansonsten träge, wortkarg und gelangweilt, entdeckte er in vielen Entschuldigungen den Anflug von Genialität.
Dies brachte ihn auf den Gedanken, das Schreiben von Entschuldigungen im Unterricht zu üben.
weiterlesen?

 

Jugendreport Natur 2016
„…Bananen wachsen im Wald und Hühner legen 10 Eier pro Tag…“
Naturwissen von Kindern erschreckend schlecht (Markus Brauer, Stuttgarter Zeitung, 30. September 2016 )
Die Jugend von heute hat mit der Natur nichts mehr im Sinn. Dieser Vorwurf aus der Erwachsenenwelt ist weder neu noch besonders originell. Er trifft allerdings in einem hohen Maße zu, wie der Jugendreport Natur 2016 zeigt.
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Digitale Zukunft und Homo Numericus (Solange Ghernaouti, Mitglied der Schweizerischen UNESCO-Kommission, 21.2.2018)
In einer Zeit der vollständigen Digitalisierung, permanenten Hyperkonnektivität, exzessiven Automatisierung und kommerziellen Globalisierung leben wir nicht mehr mit dem Computer. Wir lernen vielmehr, in der Welt des Computers zu leben, indem wir uns technologischen Zwängen fügen, sie ertragen – ein bisschen wie beim Passivrauchen.
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Digitale Drogen (Konrad Paul Liessmann, Neue Zürcher Zeitung, 1.2.2017)
Viel ist von der Digitalisierung der Bildung die Rede. Anscheinend sollen junge Menschen jede Form des Denkens, die nicht von den Algorithmen der Internetkonzerne bestimmt ist, gar nicht erst lernen.

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Gute Pause ohne Handy 
Internetportal | Alle Schulstufen | Gesundheitsförderung

Viele Jugendliche sind «always on». Wird das Smartphone während Schule oder Arbeitszeit noch (notgedrungen) in der Tasche gelassen, ist die Nutzung in den Pausen und in der Freizeit dafür umso intensiver. Das hat jedoch klaren negativen Einfluss auf die Erholungsfähigkeit und Gesundheit und damit auf die Leistungsfähigkeit der Jugendlichen. Auf der Website «Lernen und Gesundheit das Schulportal der DGUV» finden sich zahlreiche Hintergrundinformationen, Lehrmaterialien, Apps und eine Mediensammlung zu diesem Thema.
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In eigener Sache

Finanzen: Bitte um Unterstützung
Unsere Mitgliederzahl ist rückläufig. Jeder Beitrag hilft unsere Zukunft zu ermöglichen!

Wer Mitglied oder Gönner werden will meldet sich unter diesem Link an oder teilt uns dies unter folgender Adresse mit: FPA Freier Pädagogischer Arbeitskreis, Postfach, 6000 Luzern 6, Tel. 033 534 31 34, E-Mail: info@arbeitskreis.ch

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Abschaffung des Kurshefts?

Ich würde es ungern tun. Aber wir könnten gezwungen sein, in Zukunft auf den Druck des Kursheftes zu verzichten.
Du kriegst ja unsere Post elektronisch. Vielleicht schätzt du aber auch unser gedrucktes Heft. Falls dies der Fall ist sind wir ebenfalls froh für einen Mitgliederbeitrag oder eine kleinere finanzielle Unterstützung. Danke!



Einladung zur 44. Jahresversammlung
Donnerstag, 22. August 2018, 18.00 Uhr in den Räumlichkeiten der «Christengemeinschaft», Untere Zäune 19, 8001 Zürich (Tram Nr. 3 bis «Neumarkt»)
Aus organisatorischen Gründen soll sich bitte anmelden, wer teilnehmen will.
Anmeldungen, Wünsche, Anregungen und Anträge bitte bis 15. August an: FPA Freier Pädagogischer Arbeitskreis, Postfach, 6000 Luzern 6 Tel: 033 534 31 34    E-Mail: info(at)arbeitskreis.ch 
Für den Vorstand mit ganz herzlichen Grüssen,

 

Dieser Newsletter erscheint mindestens 4 mal jährlich und erreicht aktuell 2'372 LeserInnen. Hier ist jeweils auch Raum für zahlreiche weitere Informationen  und Veranstaltungshinweise. Zu pädagogischen Themen könnt ihr uns gerne auch eure Veranstaltungshinweise senden an Wer ihn noch nicht abonniert hat, kann dies unter diesem Link tun oder uns ein Mail schreiben an info(at)arbeitskreis.ch

 

 

 



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