Newsletter fpa 03/2018

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Liebe Leserinnnen, liebe Leser
Vor 9 Jahren landete ich erstmals auf der Homepage des Freien Pädagogischen Arbeitskreises und sah, was der mir nicht verwandte Daniel Wirz da schrieb. Was ich las sprach mir aus dem Herzen. Wir seien zwar nicht verwandt, aber wohl seelenverwandt, schrieb ich ihm und es kam zu einem ersten Treffen. Darauf erhielt ich beim Arbeitskreis ein kleines Mandat um Daniel zu entlasten und habe seither Schritt für Schritt alle Aufgaben von ihm übernommen.
Anfang 2017 bekam Daniel gesundheitliche Probleme und konnte überraschend gar nicht mehr mittun. Seither führe ich den Verein ohne ihn weiter und hatte, wie ihr lesen konntet, auch verschiedene Schwierigkeiten zu meistern.
Nun freut es mich sehr, dass es Daniel wieder gut geht. So wird jetzt auch möglich zu vollziehen, was eigentlich ja bereits geschehen ist: Mit seinem nachfolgend verlinkten Text verabschiedet sich Daniel und übergibt mir auch noch offiziell die Leitung des Freien Pädagogischen Arbeitskreises.
Abschiedstext lesen

Ich möchte mich an dieser Stelle bei ihm von Herzen bedanken:
Für das grosse Vertrauen, die gute, einvernehmliche Zusammenarbeit, die uneingeschränkte Unterstützung, und nicht zuletzt das Wichtigste und wohl Schwierigste: Fürs Loslassen - Denn nur dadurch, dass er Schritt für Schritt zurücktrat konnte ich in diese Aufgabe hineinwachsen und sie so weiterentwickeln, wie es mir entspricht.

Was Daniel und zahlreiche Mitstreiter und Wegbegleiter über 40 Jahre lang leisteten und mit eurer Unterstützung möglich machten, das bleibt die Grundlage des Vereins und meiner Arbeit.
Die Pädagogik Rudolf Steiners ist, ob es explizit erwähnt wird oder nicht, weiterhin Kernanliegen und Hintergrund unseres Tuns. Es gibt kaum eine andere Pädagogik, die sich derart konsequent an den Kindern und ihren Entwicklungsbedürfnissen orientiert und aufgrund eines klaren Menschenbildes ein Verständnis entwickelt hat, was das in der Praxis bedeutet – und dies nun bald seit 100 Jahren. Es mag manchmal altmodisch und verstaubt wirken, wenn Bildung gleichzeitig immer mehr ökonomisiert, leistungsorientiert und digitalisiert wird. Aber es ist gerade umgekehrt: Diese Veränderungen in unserer Gesellschaft erfordern es in mancher Hinsicht mehr denn je, dass sich Schule und Pädagogik nicht an Inhalten, Zielen und Leistungsvergleichen, sondern jedem einzelnen Kind orientiert. Die Steinerschulen sind den Kindern treu geblieben - in einer Bildungslandschaft die sich seit dem Pisa-Schock mehr und mehr der quantifizierbaren, standardisierten und damit mess- und vergleichbaren Wissensvermittlung verschrieben hat.
Den Kindern treu bleiben: Dazu wollen wir euch mit unseren Kursen, Heften und Newslettern immer von neuem anregen.

Mit diesem Heft bieten wir euch eine Fülle an spannenden Veranstaltungen an. Es sprengt den Rahmen dieses Editorials auf alle Kurse einzeln einzugehen. Speziell erwähnen möchte ich aber unsere neue Zusammenarbeit mit der Erzählakademie. Es freut mich sehr die Weiterbildung „Erzähl mir eine Geschichte 2019“ von Martin Niedermann und Agnes Zehnter in unserem Programm zu haben.

Nun wünsche ich euch eine spanndende Lektüre und einen schönen Sommer!

Herzlich,


Veranstaltungen

Das neue Kursheft ist da: Download als pdf

Daniel Wirz
Alles wirkliche Leben ist Begegnung - Pflanzen als Bilder der Seelenwelt
Die kleine Gruppe trifft sich nun schon seit vielen Jahren einmal monatlich, ist aber gegenüber neu Hinzustossenden immer offen.

Wir treffen uns in diesem Jahr jeweils am
26. August*, 23. September und 21. Oktober.  12.15 bis 15 Uhr      *ausnahmsweise: 11.15 bis 16.30 Uhr
im „Botanischen Garten in Zürich. Keine Voranmeldung erforderlich.
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Juliane Seyfert (Waldkinder St. Gallen):
"Wieso, Weshalb, Warum - Wächst der Baum so krumm?"

Philosphisches Staunen mit Kindern

Wer mit Kindern in Wald und Wiese unterwegs ist bekommt viele Fragen gestellt: Wieso werden die Bäume so gross, weshalb pieksen die Brennnesseln und warum ist der Fuchs so ein Schlauer? Die natürliche Umwelt ist eine philosophische Schatzkiste voller wertvoller Fragen, glitzernder Weltideen und verborgener Weisheiten. Unsere Kinder sind Meister im Wundern und Staunen. Wie können wir Erwachsene dieser kindliche Gabe begegnen und uns davon anstecken lassen?
Samstag 8. September, Spreitenbach.
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Christian Breme:
Das Herz ist keine Pumpe - Embryologie plastizieren

Das Modellieren embryonaler Gestaltungsvorgänge ist für jeden Menschen ein tiefgreifendes Erlebnis. Viele Teilnehmer dieser Kurse berichten mit grosser Dankbarkeit, dass sich ihnen innere Räume geöffnet haben, die sie lange nicht betreten haben.
Die Embryologie des Herzens ist eines der schwierigsten, aber auch eines der interessantesten Kapitel der plastisch erarbeiteten Embryologie. Die Entstehung dieses Organs aus dem strömenden Blut stellt höchste Anforderungen an ein bewegliches, räumliches Vorstellen, zumal, wenn man sie rein gedanklich nachvollziehen will. Mit dem Modellieren wird dieser Vorgang in seinen Schritten und Übergängen plastisch begreifbar, anschaulich und wesentlich leichter verständlich.
Samstag 15. September, in Zürich
mehr Infos/Anmeldung


Daniel Wirz
Verstehen - Sinn finden - Kraft schöpfen

Der Gang durchs Jahr als Schulungsweg
Vor bald einmal 2000 Jahren trug sich auf dieser Erde Bedeutungsvollstes zu. Ein Kind, Jesus von Nazareth, wurde geboren und starb 33 Jahre später als Christus am Kreuz. Am Ostersonntag überwand der Mensch gewordene Gott den Tod und weilt seither – ob wir dies wahrnehmen oder nicht – in unserer Mitte. Eine neue Zeit brach an.
Heute droht in Vergessenheit zu geraten, was die Welt damals zutiefst und dauerhaft verändert hat.
2 Samstage in Zürich, die auch einzeln besucht werden können.
22. September, mehr Infos/Anmeldung
24. November, mehr Infos/Anmeldung


Gerda Salis Gross:
Freispiel im Rampenlicht

Nachdem das Freispiel bis vor kurzem zugunsten der Förderpädagogik immer mehr in ein Schattendasein gedrängt wurde, erlebt es seit etwa vier Jahren in der pädagogischen Szene einen Aufschwung und wird wieder ins Rampenlicht gestellt.
Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass das Kind im Freispiel eben doch am besten lernt.
Aber unter welchen Bedingungen?
Wie frei darf das Freispiel wirklich sein? Die Vorstellungen und Meinungen gehen da weit auseinander.
Samstag 22. September, in Zürich
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Karel Dolista
Studienreise: Prag zwsichen gestern und morgen

Montag 8.-Sonntag 14. Oktober
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Andreas Neider:
Der selbstschöpferische und der digitale Mensch - pädagogische Herausforderungen im Zeitalter des Transhumanismus

Kinder und Jugendliche verbringen heute zunehmend mehr Zeit mit ihren Smartphones, vornehmlich in den sozialen Netzwerken, und zwar mehr Zeit als sie mit realen Kontakten verbringen. Anstatt dass die Kinder und Jugendlichen lernen, soziale Beziehungen und schöpferische Aktivitäten zu entwickeln, werden Beziehungen immer mehr auf virtuelle Kontakte reduziert, schöpferische Tätigkeiten durch Videokonsum und Videospiele ersetzt.
Was aber lässt sich dagegen unternehmen?
Samstag 20. Oktober, in Zürich
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Urs Moser
ROBERT DELAUNAY UND PARIS

Besuch der Ausstellung im Kunsthaus Zürich (mit einem vorbereitenden Abend im Gymnasium Unterstrass)
Wie wir in den letzten Ausstellungen von immer neuen Gesichtspunkten aus gesehen haben (Kandinsky, Marc, Kirchner, Gauguin, Chagall usw. ), war die Situation am Anfang des 20.Jahrhunderts einmalig offen für radikal neue Impulse und Inspirationen :
Ein UR-ANFANG, eine STUNDE NULL, welche bis heute die künstlerische Gestaltung massgeblich prägen.

Nun sind im Kunsthaus Zürich die Bilder des Franzosen Robert Delaunay ( 1885 – 1941) zu sehen. Er löste auf der einen Seite mit seinen musikalisch inspirierten Formen die äussere Welt auf und versetzte mit kosmisch kreisenden Farbtänzen die innere Welt in Bewegung.

FARB – KLANG im wahrsten Sinne des Wortes, der uns an einem inneren Ort der kreativen Harmonie berühren kann !
Vorbereitender Abend in Zürich: Mittwoch 24.10., 17h30-19h30.
Besuch der Ausstellung im Kunsthaus Zürich: MIttwoch 31.10.17h30-19h30.

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Dominik Rentsch:
Move, clap & smile 4 - Rhythmus- und Bewegungsspiele für den Unterricht
Samstag 3. November, in Zürich
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Gottfried Bergmann:
Von irdischen Sternen und himmlischen Kräutern
An diesem Tag geht es darum, allfälligen Entsprechungen zwischen Erscheinungen am Sternenhimmel, der Musik und in der Pflanzenwelt nachzuspüren.
Dabei soll versucht werden, den wissenschaftlichen Ansatz mit dem künstlerischen zu verbinden und damit auch für den Unterricht fruchtbar zu machen.
Samstag 10. November, in Zürich
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Johannes Stüttgen
Der Schritt von der Technik in die Kunst

Die Erde wird vom Menschen nicht nur beherrscht, sondern vorzeitig in ihrem Fortbestand sogar bedroht, und mit ihr der Mensch, die Menschheit, selbst. Was den sich zuspitzenden Kontrast zwischen äusserer technischer Allmacht und innerer Ohnmacht und Orientierungslosigkeit, aber auch die zunehmende Einsicht in die Logik dieses Missverhältnisses betrifft, kündigt sich ein Evolutionssprung im Denken an. Eine Umklappung von aussen nach innen und wieder nach aussen, von technischer in künstlerische (nicht künstliche!) Intelligenz. Eine Umklappung die wir allerdings selber initiieren können/müssen.
Samstag 17. November, in Zürich
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Klaus Käppeli:
Keine Lust auf Schule - Pädagogische Themen auf dem Hintergrund von Schwangerschaft und Geburt
Der Eintritt in Kindergarten und Schule kann für ein Kind und seine Familie ein herausfordernder Übergang bedeuten. Es ist ein Übergang, der meistens mit Freude und froher Erwartung verbunden ist. Er ist aber oft auch von Ängsten und Verunsicherung begleitet. Verhaltensweisen in der Schule wie Angst im Klassenzimmer, Aufmerksamkeitsstörungen und Lernblockaden, Fernbleiben von der Schule und Mobbing sind Ereignisse, die wir selten im Zusammenhang mit noch früheren Erfahrungen wie Schwangerschaft und Geburt sehen.
Mit meinen Ausführungen möchte ich die Sichtweise öffnen und auf Verbindungen aufmerksam machen, die beitragen können, die Situation des Kindes in einem anderen Licht zu sehen. Kinder wiederholen Erfahrungen von damals unbewusst in der Schule.
Samstag 24. November, in Zürich
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Vorschau Kursprogramm 2019

Agnes Zehnter & Martin Niedermann
Weiterbildung: Erzähl mir eine Geschichte 2019 - Geschichten erleben, verstehen, erzählen


Jeder Mensch ist ein Erzähler. Erzählen ist lernbar und Geschichten können jeden berühren, in der Schule, Zuhause, vor Publikum, im Berufsalltag. Erzählen ist da aktuell, wo wir in Beziehung zu Menschen stehen möchten!
Kursort:
Aesch (BL)

Kursdaten:   

25./26. Januar:           Sagen
1./2. März:                  Mythen
3./4. Mai:                    Märchen
8.-12. Juli: Übwoche „hinter den Bergen“

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Christine Ackermann
Einführung in die Pikler-Pädagopgik
Samstag 23. Februar, in Zürich

Ulrike Poetter
Erziehung zur schöpferischen Innenkultur im Zeitalter äusserer Bildkultur
Gegenwärtig erleben wir durch die neuen Medien einen Kulturwandel von der schöpferischen Bildschaffung im eigenen Vorstellungsraum hin zu einer veräusserlichten, fremdbestimmten Bildsprache.
Dadurch ist die Entwicklung von schöpferischen Vorstellungsfähigkeiten erschwert, die den Menschen zu einem freien, autonom handelnden Wesen machen.
Samstag 16. März, in Zürich
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Henning Köhler
Thema noch offen

Samstag 23. November 2019, in Zürich

Tipp für Schulen: Institutionen bezahlen jährlich 150 Franken für eine FPA-Mitgliedschaft. Zu diesem Preis profitiert das ganze Team von ermässsigten Kursgeldern (185.- statt 210.-). Das lohnt sich also schnell einmal.
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Veranstaltungen anderer Anbieter

Hugo Kükelhaus am Weinplatz

Ausstellung im Lavaterhaus, St.Peterhofstatt 6, 8001 Zürich
vom 23.Mai 2018 bis zum 12.Juli 2018

Öffnungzeiten:
Dienstag bis Freitag, 14.00 – 17.00 Uhr
Die Ausstellung über Hugo Kükelhaus (1900 – 1984) zeigt die gezeichneten Parabeln vom „Träumling“, Spielgeräte, Filme, Bücher, Briefe und Vorträge. Die Exponate vermitteln umfassende Einblicke in sein Leben und Werk.

Der bekannte Pädagoge, Philosoph, Künstler und Schriftsteller setzte sich ein Leben lang dafür ein, dass wir durch Wahrnehmen zum wirklichen Begreifen gelangen.
„Was uns erschöpft, ist die Nicht-Inanspruchnahme unserer Organe und unserer Sinne, ist ihre Ausschaltung, Unterdrückung (…)“.

Seine Anregungen für die Pädagogik und andere Lebensbereiche haben nichts von ihrer Aktualität eingebüsst.
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Die dynamische Silbe - Sprechen auf dem pulsierenden Atem im Kindes- und Jugendalter

Sommerkurs Sprachgestaltung, vom 6. bis 10. August 2018 in Dornach.
Leitung:  Dorothea Ernst-Vaudaux und Jürg Schmied
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ANTHROPOSOPHISCHE SOMMERTAGUNG
13.-16. Juli, in Zürich
"Die Seele zwischen Sympathie und Antipathie”

Mit diesem Thema lädt die Sommertagung 2018 zu Abendvorträgen und Kursen am Morgen und am Nachmittag ein. Wiederum mit Tagungsbeiz und Bücherverkauf.
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"Es geht um unsere Würde.“
Vortrag von Gerald Hüther, am 10. August in St. Gallen
Ein Referat zur Stärkung des Empfindens, der Vorstellung und des Bewußtseins menschlicher Würde. Nicht in der Theorie, sondern im täglichen Zusammenleben. Als Initiator der Akademie für Potentialentfaltung begleitet Gerald Hüther Gemeinschaften, welche einen würdevollen Umgang mit sich selbst, mit den Mitmenschen und mit der Umwelt anstreben. Das Referat ist eine Benefizveranstaltung zu Gunsten einer solchen Gemeinschaft, die Monterana Schule in Degersheim (SG), welche sich seit 24 Jahren ausschliesslich durch Eltern- und Vereinsbeiträge finanziert und deshalb laufend auf Spenden und Benefizveranstaltungen angewiesen ist.
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Das 4. St.Galler Fachforum für Waldkinderpädagogik
Lebendige Bildungsräume - miteinander entdecken und entwickeln 
Am Freitag, 31. August 2018 findet das 4. St.Galler Fachforum unter dem Titel „Lebendige Bildungsräume – miteinander entdecken und entwickeln“ statt. Es ist die Wissens- und Vernetzungsplattform für In- & Outdoor PädagogInnen sowie Interessierte an Natur und Bildung. Zusammen mit Experten und Expertinnen, wie der Buchautor Andreas Weber („Mehr Matsch“) und die Spielpädagogin Susanne Stöcklin-Meier u.a., werden wir im Format "Aktion im Raum" den urbanen Güterbahnhof mit seiner charmanten Jugendstil-Halle am Vormittag bespielen.
Sei Teil vom grossen Netzwerk und geniesse mit uns den Tag voller Austausch, Fachgespräche, kulinarischer Leckereien und Outdoor-Workshops im nahen Wald.
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Alé Duarte
Kinder ermächtigen
4-teiliges Training mit 17 Tagen. Der 1. Teil kann separat gebucht werden.
15.-19. September 2018 in Weggis.

Alé Duarte zeigt in diesem erstmals in der Schweiz angebotenen Training wie mit Herz, Humor, Spiel, Wissen und natürlicher Intuition das Potenzial und damit das Beste in unseren Kindern (wieder) erweckt wird.
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Möchten Sie kompetent Eltern-Kind-Gruppen leiten?
Oder möchten Sie in der Krippe die nächsten Entwicklungs-Schritte ihrer anvertrauten Babys und Kleinkinder voraussagen?
Pikler®Grundkurs
Einladung zum 21-tägigen Grundlehrgang, dem ersten Modul der Ausbildung zur Pikler®Pädagogin. Nächster Beginn: 28. September 2018
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Trubschachenwoche 2018, 7.-12. Oktober
73. Studien- und Übungswoche zum pädagogischen Impuls Rudolf Steiners
In der Tat!
„Geistige Selbstbestimmung und die Frage, wie sie gestärkt werden kann, wird eines der heissesten Themen unserer Zukunft sein.“ Thomas Metzinger, 2014
Selber denken und sich seiner Grundmotivationen bewusst sein - dies ist zunehmend eine Voraussetzung, um unsere Lebenswelt in der Zeit des raschen Wandels mitzugestalten. Wie leicht ist es heute, von den vielen Möglichkeiten und Informationen jeglicher Art bestimmt oder manipuliert zu werden!
Wenn sich Schule vorwiegend im Kopf abspielt, wird sie nicht nachhaltig wirken. Kinder und junge Menschen brauchen den Boden der Wahrnehmung, des Einfühlens, der konkreten starken Beziehungen und des eigenständigen Tuns, um sich die Grundlagen zu einem selbstbestimmten Leben zu schaffen.
Das konkrete Erleben befähigt zum Realitätsbezug und zur Entscheidungsfähigkeit.

-Was bedeutet Lebenstüchtigkeit heute?

-Wie entsteht Beziehungsfähigkeit?

-Wie werden junge Menschen handlungsfähig?

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Textil und Kunst
FachlehrerIn Handarbeit
auf Grundlage der Menschenkunde von Rudolf Steiner
Wöchentliche Kurse in Basel
● Beginn Oktober 2018 und April 2019 ● Blockkurs
Einstieg jederzeit möglich, Module individuell belegbar, kann ebenfalls zur Auffrischung für bereits tätige Lehrende belegt werden.
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Ausbildung Spielgruppenleitung (Jahresausbildung, Januar bis November 2019)
Familien- und berufsbegleitend: jeweils ein Wochenende pro Monat
.
Lernen, Kinder im Alter zwischen 2½ bis 4½ Jahren in einer Spielgruppe oder in der Familie körperlich-sinnlich, seelisch-emotional und sprachlich-musikalisch für das Leben zu stärken und als Individualität differenziert zu begleiten. Die Ausbildung ist auch ein lehrreicher Einstieg ins Elternsein!

Die Ausbildung ermöglicht den Einstieg in einen kreativen, sozialen und pädagogischen Beruf und schliesst ab mit dem Diplom zur Spielgruppenleitung.
Die Ausbildung ist vom Verband anerkannt: www.sslv.ch
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Geologie - Gesteinsbildung als Ergebnis von Lebensprozessen
Vortrag und Seminar mit Dankbar Bosse, 12.-14. Oktober in der Rudolf Steiner Schule Kreuzlingen.
Im Geologieunterricht der 6. Klasse erleben die Kinder erstmals systematisch Phänomene der mineralischen Welt: Die wichtigsten Gesteine, ihre Abfolge in der Erdkruste, ihre Minerale und die daran sich zeigenden Edelsteinprozesse. In der 9. Klasse wird die Entstehungsgeschichte der Gesteine näher beleuchtet.
Für die Wirkung auf die Kinder, wie für das eigene Verhältnis zur Welt, ist es entscheidend, welchen inneren Hintergrund man sich gebildet hat.
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Lesenswert

Sibylle Lüpold
Kinder brauchen uns auch nachts - warum Schlaftrainings nicht empfehlenswert sind


In der neu aufbereiteten Broschüre beziehen namhafte Fachleute Stellung und bieten eine wertvolle Orienierungshilfe zum Thema Kinderschlaf.
Mehr Infos/Gratisdownload der Broschüre

Die Familie wird niemals ein Auslaufmodell sein (Walter Hollstein, NZZ 18.2.2018)
Angesichts des steten Stroms von Nachrichten über Trennungen und Scheidungen, Familienkonflikte und Familiendramen könnte man glauben, es gehe mit der Familie stetig bergab. Dabei bleibt diese Lebensform in Bezug auf Fürsorge, Stabilität und Glück unentbehrlich.
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Begabung zum Menschsein (Konrad Paul Liessmann, NZZ 16.10.2017)
Alle reden von Bildung. Damit droht der Begriff der Bildung zu einer leeren Hülle zu verkommen, die von jedem nach Belieben und je nach politischer Interessenlage gefüllt werden kann.
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Remo Largo: «Soziale Netzwerke sind kein Ersatz für Freundschaften» (Andreas Schürer, NZZ 27.4.2018)
Wie können Kinder dicke Freunde werden? Indem sie gemeinsame Erfahrungen machen, frei spielen, im Zelt übernachten, sagt der Kinderarzt Remo Largo. All das kommt heute zu kurz, findet er.
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Kinder unter Leistungsdruck: Überfördert und überfordert  (Margrit Stamm, NZZ 17.5.2018)
Besonders fleissig und gute Noten – ein solches Kind ist der Traum mancher Eltern. Ist es zudem überdurchschnittlich intelligent, dann hat es beste Aussichten auf eine besonders erfolgreiche Bildungslaufbahn. Doch in vielen Fällen sind solche Kinder nicht hochbegabt, sondern Überleister. Überleister sind junge Menschen, die mehr leisten, als man von ihnen aufgrund ihrer intellektuellen Fähigkeiten erwartet.

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Allerlei

 

Die Rudolf Steiner Schule Berner Oberland führt die Klassen 1 bis 9, sowie Kindergarten, Spielgruppe und Waldspielgruppe

Wir suchen auf das Schuljahr 2018/2019

Für unsere angehende Oberstufe:

·         Lehrkraft mit dem Schwerpunkt Naturwissenschaften (100%)

Für unsere Mittelstufe:

·         Lehrkraft für einzelne Epochen der Mittelstufe nach Absprache, um eine Doppelklasse zu einzelnen Themen aufteilen zu können

Spielgruppenleiterin
Mehr Infos/Stelleninserat lesen

 

Eröffnung Unico-Schule in Bern

"Unsere Zukunft braucht eigenverantwortliche, kreative und beziehungsfähige Menschen, die wissen, was sie im Leben wollen und wie sie das erreichen können. Deshalb eröffnen wir im August 2019 in der Stadt Bern die Unico-Schule, in der Kinder selbstbestimmt lernen und den Schulalltag mitbestimmen können.

Alle Infos rund um unseren Schulbetrieb (Zeiten, Schulgelder, Elternmitarbeit) und unseren allerhöchstwahrscheinlichen Schulstandort im Ziegler-Areal, alles über den Weg zu einem unserer 22 Schulplätze und über unsere Info-Treffen, den ersten Unico-Day und bald auch über unsere Weiterbildungen findest Du auf unserer Website www.unico-schule.ch.
Wir planen im nächsten Sommer mit 22 Kindern zu starten und da die Räumlichkeiten des Schulpavillons im Ziegler-Areal beschränkt sind, werden wir in den ersten Jahren nicht (resp. nur um die jüngeren Geschwister bestehender Schüler) wachsen können. Falls Du also Interesse an einem Schulplatz hast oder interessierte Familien kennst: Jetzt ist der Moment, um auf uns zuzukommen, uns kennen zu lernen und mit uns einen Weg zu gehen."


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