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Willkommen

In der Schule lernen, leben lernen, das Leben lieben lernen,

Hand in Hand mit Erwachsenen, die das Gleiche wollen.


 

Aktuell:

Kursprogramm 2. Quartal 2013 hier als PDF downloaden.

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«Die Bildungs- und Kultusministerien sollten aufhören, die Schule mit Druck und Gleichmacherei nach ihren Vorstellungen «verbessern» zu wollen. In Deutschland äussern 75 Prozent der Lehrer und Eltern grosse Zweifel an der aktuellen Bildungspolitik (Allensbach 2012). Die wichtigsten Kritikpunkte der Lehrer sind: Praxisferne Schulreformen, zu volle Lehrpläne und ein Übermass an bürokratischen Vorgaben.
Die Aufgabe der Bildungsministerien ist es vielmehr, nachzufragen, zu unterstützen und Ressourcen bereitzustellen für diejenigen, die wirklich in der Verantwortung bei den Kindern stehen: die Lehrenden und Eltern. Die Bevormundung muss aufhören und dafür müssen Autonomie und Selbstverantwortung – wie in den skandinavischen Ländern – in den Schulen Einzug halten, damit sich die Bereitschaft für Erneuerung und Eigenverantwortung bei den Lehrpersonen und Eltern einstellen und durchsetzen kann.
(Aus «Wer bestimmt den Lernerfolg: Kind, Schule, Gesellschaft?» Beitrag von Remo H. Largo aus dem Beltz-Sammelband «Von der Krippe zum Gymnasium»; kann beim FPA kostenlos angefordert werden unter info@arbeitskreis.ch)

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Salzkorn

Beim Wort «Schulversuche» zuckten betroffene Lehrpersonen und Eltern in den letzten Jahren regelmässig zusammen. Die Assoziation mit dem Begriff «Tierversuch» lag nahe: Es wurde mit einem lebenden Objekt experimentiert, dem das in aller Regel schlecht bekam. Aber irgendeinem grossen Ganzen sollte es angeblich nützen.
Nun aber hat der Kanton Zürich einen verblüffenden neuen Schulversuch gestartet. Statt von sieben bis zehn Lehrkräften, Psychologen und anderen Fachleuten, mit denen sich heute schon Kindergärtler und Erstklässler konfrontiert sehen, sollen Klassen künftig wieder – von einem bis zwei Klassenlehrern unterrichtet werden!
Kinder unterrichten, statt den Einsatz von Heilpädagogen, Begabtenförderern und Teamteachern koordinieren – was für eine Revolution! Da muss irgendeinem Schulreformer aufgefallen sein, dass Pestalozzi, als er von «Kopf, Herz und Hand» sprach, vielleicht gar nicht drei verschiedene pädagogische Spezialisten mit Fachhochschuldiplom gemeint hatte.

Gottlieb Höpli